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Warndienst Grüne Reiswanze 2026

Aktuelle Meldungen zum Auftreten der Grünen Reiswanze

Die österreichischen Landwirtschaftskammern bieten dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) einen Warndienst zur Grünen Reiswanze (Nezara viridula) in Leguminosen und anderen landwirtschaftlichen Kulturen an.

Aktuelle Meldungen informieren Sie im Laufe der Saison über das Auftreten der Grünen Reiswanze » Aktuelle Meldungen ansehen

  • Mehr Informationen zur Grünen Reiswanze finden sie unter ages.at

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reifes Eigelege der Grünen Reiswanze.jpg © © Moyses, AGESreifes Eigelege der Grünen Reiswanze.jpg © © Moyses, AGESreifes Eigelege der Grünen Reiswanze.jpg © © Moyses, AGES reifes Eigelege der Grünen Reiswanze.jpg © © Moyses, AGES
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parasitiertes Eigelege der Grünen Reiswanze.jpg © © Moyses, AGESparasitiertes Eigelege der Grünen Reiswanze.jpg © © Moyses, AGESparasitiertes Eigelege der Grünen Reiswanze.jpg © © Moyses, AGES parasitiertes Eigelege der Grünen Reiswanze.jpg © © Moyses, AGES
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Reiswanzen-Paerchen.png © Moyses, AGESReiswanzen-Paerchen.png © Moyses, AGESReiswanzen-Paerchen.png © Moyses, AGES Reiswanzen-Paerchen.png © Moyses, AGES
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Nymphen der Grünen Reiswanze an Sojabohne © Anna Moyses/AGESNymphen der Grünen Reiswanze an Sojabohne © Anna Moyses/AGESNymphen der Grünen Reiswanze an Sojabohne © Anna Moyses/AGES Nymphen der Grünen Reiswanze an Sojabohne © Anna Moyses/AGES
© Anna Moyses/AGES
Nymphen der Grünen Reiswanze.jpg © Anna Moyses/AGESNymphen der Grünen Reiswanze.jpg © Anna Moyses/AGESNymphen der Grünen Reiswanze.jpg © Anna Moyses/AGES Nymphen der Grünen Reiswanze.jpg © Anna Moyses/AGES
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Grüne Reiswanze an Edamame.jpg © Anna Moyses/AGESGrüne Reiswanze an Edamame.jpg © Anna Moyses/AGESGrüne Reiswanze an Edamame.jpg © Anna Moyses/AGES Grüne Reiswanze an Edamame.jpg © Anna Moyses/AGES
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Aktuelle Meldung vom 16.09.2026

Zurzeit sind die erwachsenen Reiswanzen auf der Suche nach geeigneten Überwinterungsquartieren. Dafür suchen sie gerne Häuser und Wohnungen auf, um sich beispielsweise in Hohlräumen von Wänden und Fensterrahmen, in Rollladenkästen oder Risse und Spalten im Mauerwerk zu verstecken. Um ein Eindringen der Wanzen in Wohnräume zu verhindern, empfiehlt es sich Insektenschutzgitter an Fenster und Türen anzubringen bzw. beim Lüften morgens und abends darauf zu achten, dass das Zimmerlicht ausgeschaltet ist. Sollte dennoch eine Wanze in den Wohnraum fliegen, bewahren Sie Ruhe und berühren bzw. töten Sie die Wanze nicht. Die Grüne Reiswanze ist für Mensch und Tier zwar ungefährlich, jedoch sondert sie bei Gefahr ein unangenehm riechendes und lang anhaftendes Sekret ab. Daher stülpen Sie am besten ein Glas über die Wanze, schieben danach ein Blatt Papier unter das Glas und tragen die Wanze zurück ins Freie bzw. sammeln Sie die Wanzen in einem Schraubgefäß ein, um sie anschließend für mehrere Stunden einzufrieren und schonend abzutöten.

Aktuelle Meldung vom 07.09.2026

Aktuell werden in Niederösterreich an mehreren Marchfelder Standorten Reiswanzen in allen Entwicklungsstadien an Edamame festgestellt. Je nach Entwicklungsstadium der Hülsenfrüchte, können die Nymphen, wie auch die erwachsenen Wanzen, durch ihre Saugtätigkeit an den Hülsen und darin befindlichen Bohnen sowohl qualitative als auch quantitative Schäden verursachen. Bitte kontrollieren Sie Ihre Bestände ab sofort regelmäßig auf einen Reiswanzenbefall, und führen sie gegebenenfalls eine Behandlung mit einem zugelassenen Pflanzenschutzmittel in Freilandkulturen durch (Bitte beachten Sie dafür die Zulassungen laut PSM-Register).

Aktuelle Meldung vom 24.08.2026

Aufgrund der sehr hohen Sommertemperaturen gibt es im Osten Österreichs bereits erwachsene Grüne Reiswanzen der 2. Generation. Daher ist auch bald wieder vermehrt mit Eigelegen zu rechnen. Aktuell werden alle Stadien der Grünen Reiswanze in Freilandkulturen gesichtet.

Aktuelle Meldung vom 20.07.2026

Im Bezirk Gänserndorf (2232 Aderklaa) und in Wien Süßenbrunn wurden bereits Eigelege der Grünen Reiswanze auf Sojabohne gesichtet. Die Besiedelung ackerbaulicher Kulturen durch die Grüne Reiswanze hat somit begonnen. Bitte kontrollieren Sie daher Ihre Bestände ab sofort regelmäßig auf einen Reiswanzenbefall. Es handelt sich um den Beginn der zweiten Generation der Reiswanze. Der Einsatz der Schlupfwespe Trissolcus basalis gegen die Eigelege wird empfohlen.

Aktuelle Meldung vom 06.07.2026

Die ersten Nymphen der Grünen Reiswanze haben sich bereits zu erwachsenen Wanzen entwickelt. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass in den nächsten Wochen wieder vermehrt mit Eiablagen zu rechnen ist. Auch Nymphen in unterschiedlichsten Entwicklungsstadien werden nach wie vor festgestellt. Daher empfiehlt es sich, weiterhin die Augen offen zu halten und die Wanzen frühestmöglich abzusammeln bzw. den Einsatz der parasitoiden Schlupfwespe Trissolcus basalis wieder zu forcieren.

Aktuelle Meldung vom 28.05.2026

Der Schlupf der Grünen Reiswanzen Nymphen im Freiland hat begonnen. Diese sitzen zu Beginn dicht gedrängt nebeneinander meist in der Nähe von Früchten und Samen der Pflanzen. Die jungen Wanzen sind sehr unterschiedlich gefärbt und verändern ihr Aussehen mit jedem Entwicklungsstadium. Frisch geschlüpfte Wanzen sind leuchtend orange und verfärben sich anschließend rotbraun. Es ist auch nach wie vor mit Eiablagen zu rechnen. Bitte kontrollieren Sie daher Nahrungspflanzen der Grünen Reiswanze sorgfältig auf Eigelege und entfernen Sie diese, bevor die Wanzen schlüpfen.
Der Einsatz der parasitoiden Schlupfwespe Trissolcus basalis gegen die Eigelege bzw. zugelassener Pflanzenschutzmittel gegen die Nymphen in Freilandkulturen wird empfohlen (Bitte beachten Sie dafür die Zulassungen laut PSM-Register).

Aktuelle Meldung vom 20.05.2026

Die Grünen Reiswanzen haben mit der Eiablage im Freiland begonnen. In geschützten Lagen kann auch der Schlupf der Nymphen bereits eingesetzt haben. Bitte kontrollieren Sie Nahrungspflanzen der Grünen Reiswanze sorgfältig auf Eigelege und entfernen Sie diese, bevor die Wanzen schlüpfen. Ab sofort wird der Einsatz der parasitoiden Schlupfwespe Trissolcus basalis in Freilandkulturen empfohlen (Bitte beachten Sie dafür die Zulassung laut PSM-Register).

Aktuelle Meldung vom 27.04.2026

Im Raum 1220 Wien wurden in den vergangenen Tagen vermehrt verpaarende adulte Grüne Reiswanzen im Freiland beobachtet. Dies deutet auf den Beginn der Eiablage hin, die in den nächsten Tagen zu erwarten ist. Anfällige Kulturen sollten ab sofort regelmäßig auf Reiswanzen und deren Gelege kontrolliert werden. Zum aktuellen Zeitpunkt werden verstärkte Kontrollen und gegebenenfalls der Einsatz der Schlupfwespe im Freiland empfohlen.

Aktuelle Meldung vom 01.04.2026

Auf Gewächshauskulturen ist bereits mit ersten Eigelegen der Grünen Reiswanze zu rechnen. Die Eigelege sind zunächst cremefarben und kurz vor dem Schlupf verfärben sie sich orange. Bitte kontrollieren Sie Ihre Bestände sorgfältig auf Eigelege und entfernen Sie diese, bevor die Nymphen schlüpfen. Jetzt wäre zudem der beste Zeitpunkt in Gewächshäusern mit aktuellem Reiswanzen-Auftreten die parasitoide Schlupfwespe Trissolcus basalis auszubringen. Sie ist in der Lage Eigelege aufzusuchen und diese effektiv zu parasitieren, was in weiterer Folge den Schlupf der Wanzennymphen verhindert. Parasitierte Eigelege verfärben sich grau. Es empfiehlt sich, diese im Bestand zu belassen, um die sich daraus entwickelnden Schlupfwespen im Bestand zu halten.

Aktuelle Meldung vom 30.03.2026

In 1220 Wien wurde ein Pärchen der Grünen Reiswanze unter Freilandbedingungen gesichtet. Im Freiland beginnt somit die Verpaarung der Reiswanzen. Bis es zu Eiablagen kommt, werden aber noch ein paar Wochen vergehen.

Aktuelle Meldung vom 13.03.2026

Unter Glas wurden bereits erste Verpaarungen der Grünen Reiswanzen beobachtet. Auf Gewächshauskulturen ist somit demnächst mit ersten Eiablagen zu rechnen. Der Einsatz der Schlupfwespe Trissolcus basalis gegen die Eigelege wird empfohlen (Bitte beachten Sie dafür die Zulassungen laut PSM-Register).

Aktuelle Meldung vom 05.03.2026

Sehr wahrscheinlich kommt es bei indoor überwinterten Grünen Reiswanzen bereits zu Verpaarungen. Unter Glas ist somit demnächst mit ersten Eiablagen auf Gewächshauskulturen zu rechnen.

Aktuelle Meldung vom 23.02.2026

Wenn die Temperaturen steigen, werden die ersten adulten Grünen Reiswanzen im Freiland zu beobachten sein. Noch werden sie sehr unbeweglich auf Hausmauern etc. sitzen, um sich aufzuwärmen. Es wird noch einige Wochen dauern bis sich diese nach anfänglicher Nahrungsaufnahme verpaaren und mit der Eiablage im Freiland beginnen.

Aktuelle Meldung vom 02.02.2026

Die ersten Grünen Reiswanzen sind aus ihrem Ruhestadium erwacht und verlassen bereits ihre Überwinterungsquartiere, um auf Nahrungssuche zu gehen. Daher ist zurzeit in Gewächshäusern mit einem vereinzelten Auftreten von erwachsenen Grünen Reiswanzen zu rechnen. Bitte kontrollieren Sie jetzt Ihre Pflanzen (u.a. Tomaten, Paprika, Gurken, Melanzani) auf grün und rotbraun gefärbte Exemplare der Reiswanze und entfernen Sie sie, bevor es zu Schäden an Kulturpflanzen und zur Verpaarung kommt.
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Kooperationspartner

  • LKO - Landwirtschaftskammer Österreich
  • AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit
  • AGRANA - Research & Innovation Center
  • BO - Biene Österreich
  • LFI - Ländliches Fortbildungsinstitut

Wichtige Informationen

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